01/10/2022

Automaten Haßelbacher

Überlassen Sie Ihr Glück nicht dem Zufall

DSAB/VFS Löwen Tour 2022 – Süddeutsche Geiselwind Turnier Ergebnisse

Kai Gotthardt, Thomas Köhnlein, Ricardo Pietreczko

Manch ein Name schlängelte sich durch den ersten Turniertag der Offenen Süddeutschen Meisterschaften wie ein roter Faden, mal hier, mal da, nichtsdestotrotz stets in der Erfolgsspur. Besonders augenfällig zeichnet sich der Weg von Selin Kuruoglu ab, während bei den Herren vor allem Kai Gotthardt, Thomas Köhnlein, Ricardo Pietreczko ferner Sascha Schneider nicht zu übersehen waren.

Allesamt haben die zuvor Erwähnten dreimal das Podium erklommen, einige von ihnen sogar viermal. Auf der anderen Seite drängten einmal mehr auch nicht so erfolgsverwöhnte Spielerinnen und Spieler in den Fokus wie Melanie Daffner, Melanie Mack, Bianca Probst, Elisabeth Scheuer oder Daniel Bräutigam, Tobias Fuchs, Dominique Höhl, Christian Krause, Dominik Thiel, Domenico Wagner, Andreas Wuhr oder Peter Zwanzger.

Während Akteure wie Tamara Pätzold, Julia Gotthardt, Olivier Anlitz, Simeon Heinz sowie Daniel Lukic eher zum vielbewährten Inventar der VFS/DSAB-Löwen Tour zu zählen sind.

Schwuppdiwupp haben wie so schon einmal alle Podiumsspieler:innen vorgestellt. Alle? Kommt da nicht noch einer um die Ecke? In der Tat: Benjamin Looser. Gut, dass der nicht verloren gegangen ist, sondern gelöst und locker daher schlendert (was ein schnödes Wortspiel!)

Selin Kuruoglu dreifach Siegerin

Bei den Tops of the Tops kristallisierte sich genderneutral Selin Kuruoglu als the very best heraus. Drei Siege und ein dritter Platz. Keine, keiner war besser. Eine ganz stolze Leistung. Und ihre Erfolge waren breitgefächert: Siegerin im Damen-Doppel zusammen mit Tamara Pätzold, Gewinnerin des Damen-Einzels, Erste im Mixed in Teamwork mit Daniel Lukic sowie Dritte im DSAB-Liga Nordbayern als beste Dame hinter Oliver Anlitz und Peter Zwanzger und knapp vor Tamara Pätzold, die als zweitbeste Frau Rang vier belegte. Alle vier Disziplinen wurden, beiläufig, im 301 M.O. absolviert.

Neckarbomber donnern durch die Süddeutschen

Kai Gotthardt und Thomas Köhnlein taten sich gemeinsam sowohl im Offenen-Doppel 301 M.O. als auch im Offenen-Doppel 501 D.O. als Beste hervor. Der Unterschied zwischen ihnen machte gerade einmal ein zweiter beziehungsweise dritter Platz aus. Während Kai Gotthardt mit seiner Frau Julia im Mixed den Wettbewerb als Runner-up beendete, belegte Thomas Köhnlein im Offenen-Einzel 301 M.O. Rang drei. Kai Gotthardt avancierte so zum besten Player des Samstags, während Thomas Köhnlein als drittbester gefiel.

Ricardo Pietreczko in allen Gassen

Zwischen die beiden hatte sich in der Erfolgsbilanz Ricardo Pietreczko gequetscht. Er wies neben seinen beiden Siegen zwar keinen zweiten Rang, dafür aber zwei dritte Plätze auf. Der Nürnberger stellte seine Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis, indem er sowohl im Offenen-Doppel 301 M.O. als auch im Mixed jeweils auf Rang drei kam, einmal mit Dominik Thiel, das andere Mal mit Silvia Klein. Zu triumphieren vermochte er allerdings als Solist. Winner in beiden Offenen Einzel-Competitions, er war weder auf der kurzen (301 M.O.), noch auf der langen (501 D.O.) Distanz zu schlagen. Einmal hängte er im Endspurt des Wettkampfes Sascha Schneider und Thomas Köhnlein, das andere Mal Simeon Heinz und Sascha Schneider ab. Die beiden Letztgenannten vereint belegten im Doppel 501 D.O. Rang drei.

Ruf an …

Damit haben wir so gut wie alle Sieger:innen abgefeiert. Daniel Lukic hatten wir so schon erwähnt, aber noch nicht seinen zweiten Platz im Doppel 501 D.O., in dem er von Benjamin Looser erbarmungslos zum zweiten Platz getrieben wurde, ich sag` nur Peitsche, so geht der heiße Pornostar eben mit seinem Iceman um – und weit und breit keine Blauhelme. Kopfschütteln!

Das Lucky Loser machte indes Dominic Theiss glücklich, der Dominico Wagner respektive Christian Kraus auf die Positionen zwei und drei verdrängen konnte.

Sascha Schneider quittiert drei Podiums

Der Einzige, der dreimal auf dem Podium stand und damit seinen ganz eigenen roten Faden gesponnen hatte, ohne einmal ganz oben auf dem Podium geehrt zu werden, heißt Sascha Schneider, Zweiter im Michael Hümpfner Gedächtnis Cup vor ein paar Wochen sowie kurz danach zudem Bundesliga-Meister 2022 mit seinen Mac Leods Dettelbach, spielte sich bei den „Süddeutschen“ einmal als Zweiter und zweimal als Dritter ins Rampenlicht.

Elisabeth Scheuer rangierte indes im Damen-Einzel auf Platz zwei. Andreas Wuhr und Daniel Bräutigam machten die gleiche Platzierung im Doppel 301 M.O. klar. Dominique Höhl und Melanie Mack bestiegen gemeinsam als Dritte im Damen-Doppel das Podium. Melanie Daffner wurde mit Bianca Probst an dritter Stelle im Damen-Doppel geführt. Darüber hinaus ergatterte Melanie Daffner noch Rang drei im Damen-Einzel.

Podiumspieler:innen

27 weitere Podiumsstürmer:innen

Am nächsten Tag sah die süddeutsche Welt ganz anders aus. Aus den sieben Sonntagdisziplinen ergaben sich insgesamt 30 Podiumsplätze. Kein:e Zweifachsieger:innen, vielmehr nicht weniger als 27 verschiedene Spieler:innen auf dem Podium. Lediglich Carina Zelt, Isabella Reichert und mein alter Kumpel Andreas Winterling griffen zweimal zu.

Bockzicke und Winti auf Erfolgskurs

Die Erfolgreichsten waren eine Dame und ein Winterling. Beide gewannen, beide belegten einmal Platz drei. Carina „Bockzicke“ Zelt als Beste im DSAB Damen-Einzel 301 M.O., „Winti“ als Nummer 1 im DSAB Herren-Einzel Masters 501 D.O., sie als Dritte im Damen-Doppel an der Seite von Melanie Daffner, er als Dritter im Offenen-Doppel 301 M.O. gemeinsam mit Sven Preuß, jeweils im 301 M.O.-Modus.

Von den 24 Podiumsspielern:innen des Vortages tauchten lediglich vier ebenfalls am Sonntag auf. Das waren auf der einen Seite Silvia Klein/ Ricardo Pietreczko als Erste im Mixed und auf der anderen Daniel Lukic als Zweiter im Masters-Einzel sowie die eben schon erwähnte Melanie Daffner.

Als Sieger:innen machten am Sonntag noch Katja Ewig/Angelina Lorfei im Damen-Doppel und die Checkpointer Zdravko Antunovic/Tobias Höntsch im Offenen-Doppel auf sich aufmerksam. Zudem gewann Orkan Gök das DSAB-Amateur Einzel 301 M.O., ferner zählte Keitl Pätzold zu den Gewinnern, der sich den Sieg im Lucky Loser 301 M.O. schnappte.

Isabella Reichert zweimal auf dem Podest

Isabella Reichert schlug gleich zweimal zu, als Dritte im DSAB-Einzel sowie als Zweite im Mixed im Verbund mit Nico Anselment. Die Ziegen des Thors, alias Sabine Jansen und Uschi Dünzer, ansonsten auch in Gestalt der Sau, und zwar der Cool Sau, in Erscheinung tretend, machten als Zweite im Damen-Doppel ihr Ding. Weitere Runners-up: Christine Mörsdorf (DSAB-Einzel), Lukas Fraulob/Tim Gebhardt (Doppel), Christian Linsmaier (DSAB-Amateure) und Marko Misof (Lucky Loser).

Das Pärchen Stefanie und Pierre Finck (Mixed), Manuel Höhl (DSAB-Amateure) sowie Robert Sternkopf (Lucky Loser) erkämpften sich Rang drei. Und last but not least glänzte Willi Keller, der saarländische Nachwuchsspieler, auf dem Autohof Strohofer als Dritter im DSAB Herren-Einzel, seine zweite Podiumsplatzierung in der aktuellen Spielzeit in dieser Disziplin.

Ricardo Pietreczko bester, Selin Kuruoglu Beste

Am Ende des Turniers präsentiert sich Ricardo Pietreczko als Bester im Tour-Ranking, fünf Podiumsplätze, dreimal Erster und zweimal Dritter, zeichnen ihn aus. Selin Kuruoglu, die nur am ersten Tag aktiv war, folgt ihm mit nur einem dritten Rang weniger. Sie darf sich aber als beste Frau rühmen. Auf Rang drei und vier folgen die Neckarbomber Kai Gotthardt und Thomas Köhnlein. Auf Platz fünf empfiehlt sich Daniel Lukic vor Silvia Klein, Carina Zelt und Andreas Winterling, die sich gemeinsam auf Position sechs versammelt haben.

46 Spieler:innen haben am vergangenen Wochenende den Sprung aufs Podium geschafft.

An diesem Wochenende geht es mit der VFS/DSAB-Löwen Tour weiter:

17./18. September

27. Offene Dortmunder Meisterschaften

Universum FIT-GYM

Köln-Berliner Str. 144

44287 Dortmund

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